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(2) Auf der Suche nach meinem wahren Ich: Der Anfang meiner bewussten spirituellen Reise begann als ich alles hatte und mich dennoch einsam und unglücklich fühlte!


Aber erst einmal von vorne!


Im Jahr 2014, vor fast einem Jahrzehnt, befand ich mich in freudiger Erwartung unseres zweiten Kindes - eine Tochter. Die Vorfreude war überwältigend. Zu dieser Zeit war mein Sohn drei Jahre alt und mein Mann und ich hatten bereits neun Jahre lang eine gemeinsame Geschichte, von denen wir vier Jahre verheiratet waren. Da unser Zuhause für eine vierköpfige Familie zu eng wurde, begannen wir aktiv nach einer neuen, wundervollen und perfekten Wohnung zum Kauf zu suchen - und wir wurden fündig.


Von außen betrachtet schien alles perfekt - eine glückliche Ehe, zwei wundervolle Kinder und ein idyllisches Eigenheim auf dem Land. Doch tief in mir spürte ich dieses eigenartige Gefühl: Was sollte als Nächstes kommen? Hatte ich nicht bereits alles erreicht? Panik und Frustration begannen in mir aufzusteigen, während Einsamkeit und eine schwere Last mich belasteten. Dennoch schenkte ich ihnen kaum Beachtung. Ich schob sie beiseite und ignorierte sie. Was ich zu diesem Zeitpunkt nicht ahnte, war, dass ich genau diesen Gefühlen erlaubte, sich festzusetzen und zu bleiben, weil ich mich nicht ausreichend damit auseinandersetzte.


Bis zur Geburt meiner Tochter habe ich bereits ein Jahr lang gemalt. Mal mehr, mal weniger Zeit widmete ich meiner kreativen Seite. Doch nie habe ich sie verloren. Die Kunst hat mich stets gerufen. Heute erkenne ich die Zeichen meines kreativen Schaffens, meines Malprozesses. Damals malte ich einfach nur für mich, ohne über die Bedeutung nachzudenken oder sie zu verstehen. Es tat mir einfach unglaublich gut.


Doch nach der Geburt meiner Tochter und dem Umzug fühlte sich vieles irgendwie stagnierend an. Obwohl ich glücklich war, fühlte ich mich dennoch einsam. Mit der Geburt meiner Kinder kamen Emotionen in mir hoch, die ich nicht erwartet hatte und seit langem nicht mehr so intensiv gefühlt hatte. Da war Wut - eine immense Wut, insbesondere in Bezug zu mir in Bezug auf meine Erziehung zu meinen Kinder. Einsamkeit - ein Gefühl, das ich nur aus meiner Teenagerzeit kannte. Zweifel - bin ich eine gute Mutter? Diese Emotionen waren schwer zu definieren und noch schwerer auszuhalten.


Es folgten Zeiten voller emotionaler Tiefpunkte. Doch zwei Dinge habe ich niemals verloren - meinen Willen und meine Hoffnung!


Und genau an diesem Punkt beginnt meine bewusste spirituelle Reise, die mich tief in mein Innerstes und in meine Vergangenheit führt - weit vor meiner Existenz auf dieser Erde, in die Tiefen meines Herzens und in eine tiefe Verbindung mit meiner Seele.


Namasté

Katharina Leokardia


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